Wenn eine eine Reise tut…


… dann kann sie was erzählen!

Weil meine Buben Ferien haben, konnte ich es diesmal einfach organisieren und fuhr mit meinem Vater und meinem Gottenmädchen (Patenkind) auf die lange Reise mit den Decken. Wir fuhren zuerst ins wunderschöne Val de Travèrs. Da, in einem nicht so wunderbaren Block wurden wir herzlich begrüsst. Sie haben uns erzählt, wie die Kinder die Decke als Schmusedecke brauchen, sobald sie sie erhalten. Es sei eine super Aktion und sie dankten auch allen Näherinnen für ihren Einsatz!

Dann fuhren wir weiter nach Genf. Da, auch in keinem wunderbaren Haus, trafen wir auf ganz herzliche Leute. Zwei Männer, die begeistert sind von unserer Aktion, die sehen, wie die Kinder sich freuen.

Sie führten uns durchs ganze Haus. Zu einer Familie aus der Ukraine, einer aus Afganistan, zu Männern die in 3er Kajütenbetten zu 15 in einem Raum schlafen – wie wir früher im Ferienlager, einfach über Monate und ohne lustige Stimmung.

Alle waren sehr herzlich, aber nicht unbeschwert…

Wir verabschiedeten uns, stiegen in unser Auto und fuhren retour in unser gesichertes, oft unbeschwertes Leben.

Diese Reise bewegt mich. Sie geht mir nah und einmal mehr bin ich tief überzeugt, dass wir eine immens wichtige Arbeit machen. Eine Decke öffnet keine Perspektiven, aber sie kann im Moment helfen, in den Nächten, wenn sogar unser Kinder manchmal von bösen Träumen geweckt werden. Den Eltern, die ihre Kinder zudecken können und vielleicht manchmal auch selber drunter schlüpfen.

Vielen vielen Dank für eure grosse Arbeit! Bleibt dran!

minidecki

minidecki

1 Comment

  •    Reply
    Irene Lugenheim 19. Februar 2016 at 19:43

    Liebe Simone,
    danke für Deinen schönen Reisebericht! Das macht viel Lust, weiter zu nähen.
    Aus Köln grüßt herzlich
    Irene

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