Wenn eine eine Reise tut, dann kann sie was erzählen…


Das will ich jetzt machen. Die “mini Decki”-Gruppe Berlin Brandenburg näht ihre Decken jeweils in einem Raum der Segenskirche Reinickendorf. Diese Kirche hatte am Eröffnungsabend des evangelischen Kirchentages einen Stand, von dem “mini Decki” die Hälfte benutzen durfte. So kam es, dass mich Veronika und Sabine Sebekow, die “Koordinationsschwestern” von Berlin, eingeladen haben, sie an diesem Stand zu besuchen. Sehr gerne sagte ich zu und freute mich riesig auf die Tage in Berlin.

Der Empfang war sehr herzlich und das Interesse der anderen Kirchentagbesucher an unserem Stand gross. So kam es auch, dass sich ein Herr die Koordinaten von “mini Decki” Schweiz geben lassen wollte. Im Gespräch mit mir stellte sich heraus, dass er in einem neuen Zentrum in Bern arbeitet und gerne abklärt, wie viele Decken sie gebrauchen können. Das lustige daran ist, dass ich gerade letzte Woche mit einer Frau telefonierte, die sich für Decken im genau gleichen Zentrum interessierte – wie ist die Welt manchmal klein.

Am Tag darauf haben die Berliner Näherinnen einen “mini Decki”-Brunch organisiert. Das war richtig wunderbar. Wir waren gut 20 Leute und man hat gemerkt, dass wir alle an der gleichen Sache arbeiten. Es hat mich unglaublich gefreut, mit Stolz erfüllt und gerührt, wie Menschen “mein Baby” in die Welt tragen und wie dieses Decken-Projekt viele gute Früchte trägt! Allein im Raum Berlin haben sie 2700 Decken verteilt. Weil sie die Decken persönlich verteilen haben sie auch von vielen speziellen Erlebnissen in den Zentren zu erzählen. Wie super war ich an diesem Brunch und nicht bei Obama, der zur gleichen Zeit vor dem Brandenburger Tor mit Frau Merkel geredet hat.

Wir wollen auch bei uns so einen Brunch machen! Ihr werdet noch vor den Sommerferien darüber informiert. Es wäre doch wunderbar, wenn auch wir uns hier mal treffen könnten und hören würden, welche Geschichten “mini Decki” in der Schweiz schreibt.

 

minidecki

minidecki

Leave a Comment