Ein Deckenkreis schliesst sich


Wenn ich nicht als Mami, oder Minidecki-Frau unterwegs bin, kann es sein, dass ich als Sozialpädagogin Nachtfrau in einem betreuten Wohnen für Eltern mit ihren Kindern bin. Das mache ich rund 5x im Monat. Weil ich mich an allen Orten, an denen ich bin vernetze und möglichst alle Transportmöglichkeiten nutze, bekomme ich an den Nachtfrauen-Sitzungen jeweils eine ganze Autoladung Decken aus Winterthur geliefert. Das weckt die Neugier. Jemand hat die Decken gesehen und gesagt, wir hätten doch auch so eine Decke im Haus. Mit grosser Freude machte ich mich auf die Suche und wurde sofort fündig. Ein einjähriges Mädchen hat eine “mini Decki”.

Die Eltern haben die Decke zur Geburt vom Bruder des Vaters bekommen. Er hat diese in einem Thurgauer Durchgangszentrum für sein Kind bekommen. Sie haben sich schon damals sehr über die Decke gefreut, aber jetzt, da sie einen direkten Bezug haben und den Werdegang der Decke nochmals so richtig gehört haben, waren sie echt überwältigt. Sie haben sich sehr für den grossen Einsatz bedankt und finden es eine wunderbare Sache.

Diese Rückmeldung hat mich enorm gefreut und es ist schön zu sehen, wie die Decke geschätzt und geliebt wird!

 

minidecki

minidecki

1 Comment

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    Liebe Simone
    Dank Deiner Idee und grossem Geschick mit all Deinen Hilfen und den Decken ist diese Wertschätzung für die Menschen ohne Heimat ein Stück Wärme für die Seele und sich Neu finden am neuen Ort entstanden.
    Es sind die Farben und Liebe dazu, welche sie gehalten wissen in dieser schweren Zeit.
    Hab herzlichen Dank für alles und viele gute Gedanken und envie für Dein Werk dazu, das so vieles dazu beiträgt für diese Not.

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