Author: minidecki


Eine Geschenkidee


Seit vier Jahren werden wir sehr grosszügig von Ikea unterstützt, damit wir unsere “Vielnäherinnen” direkt mit Inlets versorgen können. Nun gibt es aber eine Umstellung der Unterstützung. Ikea möchte ihren Fokus vom Sponsoring vermehrt auf “direkte Hilfe”, wo sie sich mit ihrem Angebot direkt einbringen können, verlagern. Dies betrifft uns natürlich, da “mini Decki” ein Sponsoring-Projekt für sie war. Weil die Menschen bei Ikea unser Projekt aber nach wie vor toll finden, werden sie uns Einnahmen, die sie mit einem “direkte Hilfe”-Projekt machen 1 zu 1 überlassen. Das freut mich sehr und ich bin sehr dankbar dafür!

Wenn man aktuell die Zeitungen liest oder die Tagesschau anschaut, muss mann nicht Hellseher sein, um zu merken, dass da ganz viel im Argen liegt. Es wird sich in nächster Zeit sehr viel bewegen und ich glaube nicht, dass die Zahlen der Menschen auf der Flucht die Schweiz nicht betreffen. Es sieht ganz fest danach aus, dass wir auch weiterhin viele Decken brauchen werden. Sei es für die Kinder in den Schweizer Zentren oder für die Kinder in den Lagern in anderen Ländern.

Weil wir weiterhin unsere “Vielnäherinnen” mit Inlets versorgen möchten, bedeutet das für uns, dass wir viel höhere Ausgaben haben. Wir brauchen Geld für Inlets, Porti, den Raum und Kleinigkeiten, die im Rahmen eines Projektes anfallen.

Seit letztem Jahr kann man uns “verschenken”. Es gibt die Möglichkeit, In deinem oder im Namen deiner Firma 🙂 eine oder mehrere Decken von uns zu spenden. Du erhälst eine wunderschöne Karte und einem Einlegeblatt das das Geschenk “offiziell” macht.

Wäre das nicht ein tolles Weihnachtsgeschenk für deine Lieben oder deine Kunden? Melde dich doch bei uns, dann können wir alles weitere besprechen!

Vollgas in den Herbst!


Wir sind nach den Sommerferien wieder gut im “Deckenbusiness” gestartet! So gingen am gleichen Tag 70 mittlere Decken mit Gain nach Griechenland (Chios und Lesbos) und 100 kleine nach Genf und wenige Tage später rund 30 nach Morschach. Es werden also immer noch Decken gebraucht und wenn man die Nachrichten hört, weiss man, dass unglaublich viele Menschen unterwegs sind.

Heute sind wir im Raum am räumen. Dank Stephie und Livia geht es richtig schnell vorwärts! Bei dieser Arbeit gehen so viele bunten Decken durch unsere Hände. Ich staune immer wieder über die wunderschönen Decken und bin so dankbar für jede einzelne Arbeit, die für die Decken geleistet wird! Ihr seid unglaublich!!

Im Moment werden alle Grössen gebraucht. Näht doch die, die ihr gerne mögt und für die ihr Stoff habt. Es wäre uns eine grosse Hilfe, wenn ihr euch an den vorgegebenen Massen (S: 100×80 / M: 150×100 / L: 150×120) orientieren würdet. Dann sind sie für die, die die Decken verpacken, einfach zu sortieren!

Eine Rückmeldung als Feriengruss


letzte Woche hat mich diese schöne Rückmeldung erreicht, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Guten Tag Frau Maurer

Ein herzliches Dankeschön für die wunderschönen Decken die sie mir haben bringen lassen durch ihren Vater.

Sie haben den Müttern und Kindern eine sehr grosse Freude damit gemacht. Da waren zum Teil tagelange Überlegungen seitens der Kinder nötig, dass sie auch die Richtige Decke und das passende Muster für sich fanden. Nun sind alle glücklich, zumindest was die eigene Decke anbelangt.

Ein Lob und Danke auch an alle Näherinnen und Näher.

Ich grüsse Sie und wünsche Ihnen eine gute Zeit.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich in die Sommerpause. Wir werden bis Mitte August Ferien machen und die Mails nur ganz sporadisch lesen. Ich wünsche allen von Herzen gute, schöne und erholsame Sommertage

Wenn sich eine Näherin mit einer Mutter trifft…


Dies ist ein Gastbeitrag, geschrieben von Brigitte Bärtschiger vom “mini Decki”-Team

Vor einigen Wochen brachte ich eine Frau nach einem gemeinsamen Ausflug zurück in ihre Unterkunft und traf dort auf die Familie vom kleinen P. Natürlich fragte ich im Verlauf des Gesprächs die Familie, ob sie je eine Decke vom Projekt “mini Decki” erhalten habe. Sie bejahten und zeigten mir ihre Decke. Es war eine Decke der Grösse S, da aber der Bub schon grösser war und sie die Decke sehr schätzten versprach ich der Mutter, bei unserem nächsten Treffen eine grössere Decke mitzubringen. Ich brachte eine Decke, die Frau W. genäht hat.

Frau W. nähte bereits 200 Decken für uns. Da sie im Nachbardorf wohnt, hole ich jeweils ihre Decken ab. Mittlerweile ist mir nicht nur Frau W., sondern auch P. und seine Familie ans Herz gewachsen und so freuten wir uns natürlich sehr, dass anlässlich meines Geburtstages die Mutter von P und Frau W. sich bei mir zum Kaffee trafen… und nicht nur diese Begegnungen machen mein Leben reich, zusätzlich wurde ich noch mit feinen Momos von P.’s Mama und Anischräbeli von Fr. W verwöhnt. Eine und wunderbare interkulturelle Begegnung und Kafferunde – auch Dank “mini Decki”

Auf dem Bild seht ihr P. mit einer Decke von Frau W.

Wieder gehen viele Decken auf die Reise


Auch wenn man hier nicht immer so viel lesen kann von uns, heisst das nicht, dass nichts geschieht. Manchmal weiss ich einfach gar nicht, was ich genau schreiben soll. Ich bin nach wie vor überwältigt von den wunderschönen Decken, die mir immer wieder zugesendet werden, von den vielen Menschen, die auch nach vielen Jahren noch immer so viele Decken nähen, von den schönen Rückmeldungen aus den Zentren und von den Bestellungen, die uns immer wieder zeigen, wie geschätzt eure Decken werden!

So konnte ich auch letzte Woche wieder ein Auto voll Decken abholen in unserer Poststelle und Brigitte konnte eine Ladung Decken zur Post bringen (wie ihr auf dem Bild sehen könnt).

Es läuft stetig und das wäre nicht möglich, wenn nicht jede von uns ihren Beitrag zum Ganzen leisten würde. Das machen wir gut!

Ein Deckenkreis schliesst sich


Wenn ich nicht als Mami, oder Minidecki-Frau unterwegs bin, kann es sein, dass ich als Sozialpädagogin Nachtfrau in einem betreuten Wohnen für Eltern mit ihren Kindern bin. Das mache ich rund 5x im Monat. Weil ich mich an allen Orten, an denen ich bin vernetze und möglichst alle Transportmöglichkeiten nutze, bekomme ich an den Nachtfrauen-Sitzungen jeweils eine ganze Autoladung Decken aus Winterthur geliefert. Das weckt die Neugier. Jemand hat die Decken gesehen und gesagt, wir hätten doch auch so eine Decke im Haus. Mit grosser Freude machte ich mich auf die Suche und wurde sofort fündig. Ein einjähriges Mädchen hat eine “mini Decki”.

Die Eltern haben die Decke zur Geburt vom Bruder des Vaters bekommen. Er hat diese in einem Thurgauer Durchgangszentrum für sein Kind bekommen. Sie haben sich schon damals sehr über die Decke gefreut, aber jetzt, da sie einen direkten Bezug haben und den Werdegang der Decke nochmals so richtig gehört haben, waren sie echt überwältigt. Sie haben sich sehr für den grossen Einsatz bedankt und finden es eine wunderbare Sache.

Diese Rückmeldung hat mich enorm gefreut und es ist schön zu sehen, wie die Decke geschätzt und geliebt wird!

 

Diese Geschichte will ich euch erzählen…


Das ist Nassim, er ist von Afghanistan in den Iran geflohen und hat da als Näher gearbeitet. Nach einer langen Zeit sind ihm da schlimme Sachen passiert und er musste wieder fliehen. So ist er in die Schweiz gekommen. Nachdem er längere Zeit in einer engen Unterkunft, zu viert in einem Raum wohnte, konnte er jetzt in eine etwas grössere Wohnung umziehen. Er wohnt jetzt zu viert in einer ganz kleinen Wohnung. Und er näht Decken – grosse Decken, die wir so dringend benötigen! Er näht wie der Blitz, an 2-3 Tagen 7 grosse Decken. Er macht das in seinem Schlafzimmer. Heute habe ich die Decken ausgepackt und das erste Mal gesehen. Ich sage euch, mir kamen fast die Tränen. Die Decken sind wunderbar, jede einzelne individuell gestaltet mit vielen Quadraten. Grossartig!

Diese Geschichte berührt mich unglaublich. Dass da ein Mensch ist, der für sich selber nur das Nötigste hat, lieber richtig arbeiten würde und richtig Geld verdienen würde… Dass da jemand ist, der in seinem Schlafzimmer schon 60 Decken mit vielen Quadraten genäht hat für Kinder, die eine ähnliche Familiengeschichte haben wie er und er will nicht damit aufhören. Diese Arbeit hilft gegen die Langeweile, sie gibt Struktur und gibt einem das Gefühl, dass man etwas kann und dass man etwas bewirken kann, egal, wie die Umstände sind.

Nassim näht auf einer alten, langsamen Maschine, die er dafür bekommen hat. Sie funktioniert. Aber als Schneider weiss er, dass es Nähmaschinen gibt, die so schnell nähen, wie er möchte. Falls jemand eine Maschine rumstehen hat, die er nicht mehr gebrauchen kann, würde ich sie sehr gerne an Nassim vermitteln. Sie würde ganz sicher gebraucht! Ihr unterstützt einen Menschen und “mini Decki” – also eigentlich grad 2 Fliegen auf einen Streich! Nehmt doch mit mir Kontakt auf!

Wer Lust und Zeit hat, selber zu nähen ist herzlich eingeladen! Ich verschicke nach wie vor sehr viele Decken und mein Vorrat ist zwar meistens grad genug, aber ich wäre ruhiger mit einem grösseren Polster, ehrlich gesagt…

“Myskgräs” wird ersetzt durch “Silvertopp”


Mitte Januar bekam ich ein Telefonanruf von Claudia Schmidt, unserer Frau, die zuständig für das Verschicken der Labels und das Bestellen der Inlets ist. Sie teilte mir mit, dass man bei IKEA keine Myskgräsdecken mehr bestellen kann, da sie aus dem Sortiment genommen werden. Mein Schreck war gross! Was werden wir machen, wenn es diese Myskgräs nicht mehr gibt?! Immer wieder sagte ich mir, ich brauche mir keine Sorgen zu machen, weil ich nicht glauben wollte, dass es das nun gewesen sein soll. Und doch, ich war nicht ruhig.

Gleichzeitig bekamen wir grosse Bestellungen von L-Decken und mein Vorrat war ziemlich aufgebraucht. Was sollte ich denn machen… Ich konnte schlecht einen Aufruf starten für L-Decken, wenn ich genau wusste, wir werden keine Inlets liefern können… Ich wollte darauf vertrauen, dass es eine Lösung gibt, wenn die Zeit reif ist dafür.

So fuhr ich in die Ikea Dietlikon und füllte 2 Wagen mit einem Teil des Restbestandes. Da sagte mir die Verkäuferin, was die vom Kundendienst nicht wussten. Es wird ein Nachfolgeprodukt geben. Welch grosse Erleichterung! Es wird ein neues Produkt geben, das ähnlich sein wird, auch im Preis. Wow!

Seit einigen Tagen gibt es nun das neue Inlet zu bestellen. Es heisst Silvertopp, besteht aus Recyclingmaterial, kann nun offiziell bis 60 Grad gewaschen werden und kostet gleich viel wie die Myskgräs Inlets vorher.

Leute von “mini Decki” Steinburg in Deutschland haben diese neuen Decken schon vernäht und sie finden die Qualität besser als die der letzten Myskgräs Decken. Das ist doch super!

So kann ich nun wieder ganz offiziell drum bitten, bitte näht, wenn ihr die Wahl habt, immer wieder  L-Decken. Die sind immer etwas knapp!

Die Decke auf dem Bild ist eine Gemeinschaftsdecke von einer Schulklasse – von Jugendlichen für Jugendliche! Wunderbar!

Heute vor 4 Jahren nahm alles seinen Anfang!


Mit diesem Post suchte ich heute vor 4 Jahren Menschen, die mir halfen Decken zu nähen. Damals hatte ich schon drei Decken genäht und merkte ziemlich schnell, dass ich das wohl nicht alleine schaffen werde! Niemals im Leben hätte ich gedacht, dass das die Geburtsstunde eines so wunderbaren Projektes war. Zum Glück! Es ist nämlich nicht nur wunderbar, sondern auch richtig gross geworden. Wenn ich das im Voraus gewusst hätte, hätte ich wohl dankend abgewinkt. Aber so war es wie bei einer Wanderung, Schritt für Schritt geht es weiter und jetzt, nach 4 Jahren Wanderschaft schaue ich zurück und staune über den Weg, die Dimension und den Impact den wir in dieser Zeit erreicht haben! Wow!!

Mittlerweile haben wir rund 18’000 Decken verteilen können – 18’000 Decken, die vorher genäht werden “mussten”. Das habt ihr gemacht und das habt ihr grossartig gemacht! “mini Decki” wäre nichts ohne euch, darum ist es auch euer Happy-“mini Decki”-Tag!

Danke, dass wir zusammen unterwegs sind!

 

Wow Ikea, das ist wunderbar!


Die unter euch, welche schon viele Decken genäht habt, oder schon länger hier mitlest, wissen,  dass wir in der Nähanleitung als Deckeninlets das “Myskgräs”-Duvet von Ikea möchten.

Dies ist nicht so, weil uns Ikea unterstützt. Es kommt davon, dass ich schon vor dem Projekt Decken genäht habe nach dieser Art und da diese Myskgräs-Duvets benutzte, weil sie günstig, unkompliziert und für diesen Zweck optimal sind!

Wir machen also nicht Werbung für Ikea weil sie uns unterstützen, sondern sie unterstützen uns, weil wir ihre Decken super finden und sie für ein gutes Projekt unbedingt brauchen!

Seit dem Jahr 2015 unterstützt uns Ikea regelmässig sehr grosszügig. Ich habe im März 2017 in diesem Post schon ausführlich darüber geschrieben. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder von der direkten und unkomplizierten Unterstützung von IKEA profitieren. Sie spendeten uns Inlets für rund 600 Decken. Wahnsinn!

Von diesen Myskgräs-Decken profitieren vor allem die Näherinnen, die schon mehrere Hundert Decken genäht haben. Diese Näherinnen sind für uns sehr sehr wichtig, da sie einen Grundstock und steter Nachschub produzieren.

Ich möchte mich von Herzen bei Ikea für das Vertrauen ins Projekt “mini Decki” und die grosszügige Unterstützung bedanken! Sie ist uns eine grosse Hilfe!

Aktuell ist unser L-Decken Lager wieder eher etwas gering. Wenn ihr frei wählen könnt vom Stoff her, dann macht doch ein, zwei L-Decken mehr. Von den anderen Grössen nehmen wir aber auch sehr gerne Decken an.